Südinsel - Die 10 schönsten Momente


Wenn man mich heute fragen würde, welche der beiden Inseln mir besser gefallen hat - ganz ehrlich, ich wüsste es nicht. Auch wenn meine Zeit auf der Südinsel mit knapp über zwei Monaten im Vergleich recht kurz bemessen war, so konnte sie doch in jeder Hinsicht mithalten. Jeder einzelne Tag hier war vollgepackt mit Action!

So facettenreich wie diese Insel sind auch meine Eindrücke. Und die folgenden Bilder erinnern mich jedes Mal aufs Neue daran, was für ein Abenteuer es war...


#1 - Eine Nacht im Urwald

Zugegeben nicht das schönste Bild, aber dafür eine umso einmaligere Erinnerung. Es war der Beginn unserer Südinseltour. Nachdem wir einen Tag lang von Nelson aus die Westküste hinunter gedüst sind, stand unsere erste Nacht im Auto an. Dass diese Nacht noch abseits bewirtschafteter Straßen im Urwald enden würde, hatten wir zu dem Zeitpunkt dieses Bildes noch in keinster Weise vermutet...

#2 - Naturgewalten

Die gesamte Westküste der Insel ist ein einziges landschaftliches Highlight! Man fällt praktisch von einem Naturwunder ins Nächste. Besonders fasziniert hat mich der Nationalpark um den Franz Josef Gletscher. Noch nie war ich so massivem Eis so nah. Ein absolut beeindruckendes Naturschauspiel.




#3 - ...und Naturschönheiten

Darf ich vorstellen, mein Lieblingsbild. An dieser Aussicht kann ich mich einfach nicht satt sehen. Dieses wunderschöne Fleckchen Erde befindet sich kurz vor Wanaka und hat dafür gesorgt, dass wir unsere Tour erst einmal für eine gute Stunde unterbrechen mussten (wollten) um gebannt auf die Kulisse zu starren.




#4 - Nichts ist unüberwindbar

Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte - und dieses hier drückt wohl unmissverständlich aus, wie glücklich ich in dieser Zeit war.

Es war eine Zeit, in der ich mich unbesiegbar fühlte. Es war gefühlt einfach alles möglich. Man kannte keine Grenzen. Und jede Hürde, so groß sie auch war, konnte irgendwie überwunden werden. Nicht mal die größte Entfernung stellte ein ernst zu nehmendes Hindernis dar...

#5 - Pures Glück

Das und nichts anderes empfinde ich, wenn ich mich selbst auf diesem Foto strahlen sehe. Ein Glücksmoment jagt den nächsten. 

Die Tage in Dunedin brachten wieder frischen Wind in meine Reise. Zuvor war tatsächlich ein wenig Ruhe eingekehrt und es gab kaum einen Tag, an dem wir wirklich viel unternommen hatten. Aber kaum war die Tami wieder da, drehte sich das Blatt. Die Jungs hatten keine Lust auf Sightseing - also fuhren wir eben alleine los. Und diese paar Stunden Freiheit taten mir - wie unschwer zu erkennen - wahnsinnig gut.

Ich erinnere mich gern an diesen Moment, weil er mir zeigt, dass oftmals schon eine kurze Auszeit vom Alltag erhebliche Auswirkungen haben kann.



#6 - Who run the world? GIRLS!

Da war sie wieder, die Christine. Nachdem wir uns auf der Nordinsel getrennt hatten und jeder seinen eigenen Weg ging, hatte ich meine beste Freundin nicht mehr gesehen. Umso schöner war es dann, als ich sie hier endlich wieder in die Arme schließen konnte. An diesem Tag konnte ich also meine zwei besseren Hälften endlich einander vorstellen.

...sie mögen sich wohl bis heute nicht.



#7 - Heimatgefühle

Wenn man so lange von Zuhause weg ist, fängt man irgendwann an sich zu fragen, wo man eigentlich hingehört. Dieser Tag war es, an dem ich das erste Mal sagen konnte, dass ich mich darüber freuen würde, meine Heimat wieder zu sehen. Es war kein Heimweh. Aber irgendetwas in zum ersten Mal seit ich Deutschland verlassen hatte, freute ich mich darauf nach Hause zu kommen.

#8 - Der schönste Tag im Jahr

Auf eine Sache freut sich ein jeder Backpacker in Neuseeland - Kayaken im Abel Tasman. Da hat man keine Wahl, das ist schlicht eine Pflichtveranstaltung! Nach erlebnisreichen 8 Wochen, die ich mit Tami und Phil quer über die Insel gefahren war, sollte dieser Trip der krönenden Abschluss sein, bevor es zurück in den Norden ging.

Und auch wenn Phil und ich uns was das Kayaken angeht zu 100% uneinig waren und Keiner so wirklich wusste, was der Andere da im Boot so veranstaltete, war es einer der schönsten Ausflüge, die ich während meiner gesamten Zeit unternommen habe.


#9 - Eine Freundschaft
für's Leben


Es gibt auf solchen Reisen nur zwei Arten von Freundschaften. Die einen, die so lange halten, wie man zusammen unterwegs ist, aber  sofort auseinander gehen, sobald einer das Land verlässt. Und die anderen, die vom ersten Tag an ein Leben lang halten.

Als ich damals zu Tami ins Auto stieg, wusste noch keiner von uns beiden, dass diese gemeinsame Reise der Beginn einer langen Freundschaft sein würde.

#10 - Speed Sightseeing

Wenn man in möglichst kurzer Zeit möglichst viel sehen möchte, dann muss man mit Tami und mir losziehen! In den wenigen Wochen auf der Südinsel haben wir das Zeitmanagement auf Reisen so perfektioniert, dass wir nicht einmal permanent auf Achse sein mussten und trotzdem alles gesehen haben, was auf unserer Liste stand.

Dieser Moment bringt mich innerlich immer wieder zum Lachen - ich lag kopfüber auf der steilsten Straße Neuseelands und hatte neben einer sehr speziellen Sicht auf die Welt auch hinterher einige Probleme wieder hoch zu kommen.


Meine schönsten Momente der Nordinseltour findet ihr hier: Nordinsel - Die 10 schönsten Momente