Jahresrückblick – Das war 2017

Und wieder ist ein Jahr um - noch nie zog ein Jahr so schnell an mir vorbei wie 2017. Und gefühlt ist auch noch nie in so kurzer Zeit so viel passiert... Das Jahr 2017 war eine reine Achterbahnfahrt. Es ging auf, es ging ab, so wirklich zur Ruhe kam man nie und am Ende war alles super schnell vorbei.

Wenn ich dieses Jahr in einem Roman zusammenfassen würde, könnte man wohl nicht so recht definieren, welchem Genre er angehört. Krimi, Thriller, Lovestory und vor allem ohne Ende Drama. Eine Veränderung nach der Anderen, immer konfuser werdende Männergeschichten und Hiobsbotschaften aller Art sorgten dafür, dass ich nie so richtig wusste, wo mir der Kopf steht.

Nach all dem Durcheinander, was über Weihnachten herrschte, ist nun so langsam wieder der Alltag eingekehrt und mein Kopf begreift langsam aber sicher, dass morgen Silvester ist - wobei mir einfällt, dass ich noch einkaufen muss! Denn für 2018 steht einiges an. Es eröffnet unglaubliche Möglichkeiten, wenn der erste Tag im neuen Jahr gleichzeitig ein Montag ist! Denn mit neuen Dingen fängt man ja bekanntlich "nächste Woche" an...

Nun habe ich aufgrund langjähriger Erfahrung zwar davon abgesehen, mir wieder gute Vorsätze jeglicher Art in den Kopf zu setzen, aber ein paar Baustellen gibt es doch, die ich gern ein wenig konsequenter angehen möchte. So zum Beispiel - wen wundert's - die Bereiche Sport und Ernährung, aber auch viele kleine Dinge, die sich so in den vergangenen Monaten angesammelt haben.

Bevor es jedoch an 2018 geht, möchte ich gemeinsam mit euch noch ein mal auf das Jahr 2017 zurückblicken und mich offiziell aus meiner Winterpause zurückmelden. Hier sind meine Erlebnisse der vergangenen 12 Monate!

Größte Veränderung

Die größte Veränderung dieses Jahr war eindeutig mein Umzug nach Hamburg und der damit verbundene Neuanfang.
Ich bin schon einige Male umgezogen, jedoch habe ich nie einen so endgültigen Cut unter mein "altes" Leben gesetzt, wie dieses Mal. Es war ein Umbruch, der mich von so ziemlich allem getrennt hat, was ich kannte und was mich ausmachte. Alles auf Anfang. Neustart.
Ein neuer Ort, über 400 km weit weg. Ein neuer Job in einer Branche, von der ich noch nicht die geringste Ahnung hatte. Ein ungewohntes Leben, allein, in einer viel zu großen Wohnung. Ein Ort, an dem ich nichts hatte und mich niemand kannte.

Fast ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich hier hoch gezogen bin... Und es war die beste Entscheidung meines Lebens! Jeder Tag, der vergeht, zeigt mir ein mal mehr, was das Leben zu bieten hat und wie sich auch nach dem härtesten Tiefschlag alles zum Guten wenden kann. Ich bin so glücklich diesen Schritt gegangen zu sein... denn mittlerweile weiß ich, dass ich glücklicher sein kann, als ich es war, damals, als ich dachte ich wäre es gewesen.

Emotion

Natürlich war nicht alles in diesem Jahr purer Sonnenschein - das wäre auch zu schön. Genau genommen war es insgesamt sogar recht ausgeglichen zwischen positiven und negativen Erlebnissen.
Wer diesen Blog ein wenig verfolgt, wird unschwer erkannt haben, dass ein signifikanter Verlust einen Großteil des Jahres geprägt hat. Keine Trennung ist leicht, aber diese hat mich besonders schwer getroffen. Ich habe sehr lange gebraucht, um das alles zu verarbeiten. Wenn ich ehrlich bin, ist es bis vor Kurzem noch immer ein Thema gewesen, was mich an dem ein oder anderen Abend beschäftigt und sehnsüchtig in Fotoalben blättern lässt... Denn offen gestanden hatte sich auch nach einem halben Jahr nicht geändert, dass ich ihn jeden Tag ein bisschen vermisst habe.
Mittlerweile kann ich tatsächlich positiv auf diese Zeit zurückblicken und mich vor Allem an die schönen Zeiten erinnern. Aber auch wenn wir keinen Kontakt mehr haben, wird er wohl immer ein Teil von mir bleiben.

Photography

Die Auszeichnung für die besten Shootings im Jahr 2017 geht definitiv an Martin. Nie zuvor war ich so verliebt - in die Bilder!
Was recht harmlos begann, entwickelte sich zu den besten Shootings (und den lustigsten Telefonaten), die ich je hatte...

Schönste Reise

Auch wenn ich leider nicht so viel Reisen konnte, wie ich es gern wollte, so war doch jeder einzelne Trip auf seine ganz eigene Art und Weise besonders. Es begann mit einer Woche Entspannung in Ägypten, die dank Grippe eher deprimierend als schön war, jedoch irgendwie trotzdem am Ende eine lustige Erinnerung bleibt, da es seit Jahren mal wieder ein Urlaub mit der ganzen Familie war.
Es folgten ein Städtetrip nach Düsseldorf, ein langes Wochenende im Tropical Islands, was dem lang ersehnten Strandurlaub schon ziemlich nahe kam und schlussendlich die spontane Reise zurück in mein altes Leben, zurück in die USA.
Ich habe viel gesehen, viel erlebt. Aber von all den Eindrücken stand eins besonders heraus: New York City war die Stadt, die mich dieses Jahr verzaubert hat. Schon oft bin ich dort gewesen. Nur hatte ich nie wirklich Zeit, mich in diesen Ort zu verlieben.
Diese Reise war eine Reise der "Ersten Male" - das erste Nacht-Sightseeing, zum ersten Mal 48 Stunden wach, noch nie zuvor unterm Sternenhimmel auf der Brooklyn Bridge gelegen... Diese Stadt wird wohl in Zukunft noch öfter auf meiner Reiseliste stehen.

VIP

Es gab unglaublich viele Menschen, die dieses Jahr besonders gemacht haben. Alte Freunde, neue Bekanntschaften, die Familie und nicht zuletzt meine neuen Kollegen, die mich wahnsinnig lieb aufgenommen haben.
Und doch gibt es in Mitten dieses Trubels eine Person, ohne die ich in den vergangenen Monaten wohl das ein oder andere Mal verzweifelt wäre.

Bea.

Ich weiß wirklich nicht, was ich ohne dich gemacht hätte. Du warst dieses Jahr nicht nur mein Gym-Buddy, sondern auch meine starke Schulter, meine Vernunft, mein Geradeaus-Denken. Du hast mir in den schwierigsten Situationen Halt gegeben und es irgendwie geschafft, dass ich mich auch in den einsamsten Momenten nie allein gefühlt habe.
Danke für Alles!

Was waren Eure #MomentsOf2017?
Erzählt mir in den Kommentaren von Euren schönsten Erlebnissen aus diesem Jahr oder von Euren Vorhaben für 2018!