Dubai - Stadt der Träume

03.10.2019

Wer gern sehen möchte wie es aussieht, wenn ein Land eindeutig viel zu viel Geld übrig hat, der sollte wohl einen Blick in die Vereinigten Arabischen Emirate werfen. In 2 Tagen erkundete ich die Hotspots von Dubai und bekam erstmals Einblicke in eine Welt, die ich wohl nie so ganz verstehen werde.

Souk Medinat Jumeirah

Dubai - eine Stadt, die in den letzten Jahren wohl zum Inbegriff luxuriösen Lebens geworden ist. Ein Ort, mitten in der Wüste und doch grüner als viele westliche Metropolen. Ein Blick auf die Straßen verrät schon deutlich mehr über den Wohlstand dieses Landes, als es manch einem lieb ist. Ich hingegen war im Paradies.

The Marina


Gut, zugegeben war es ziemlich sandig, heiß und windig im Paradies. Aber das machte mir nichts.
Da wir bereits morgens gelandet waren, unsere Zimmer aber erst ab 14:00 Uhr beziehbar waren, schlenderten meine Familie und ich also mit unserem Handgepäck und in notdürftig gewechselten Klamotten durch den Hafenbereich. Es ist eine ganz andere Welt, auch wenn gefühlt kein Mensch auf der Straße war. So sortiert und irgendwie schön übersichtlich, wenn auch etwas größenwahnsinnig. 

Burj al Arab


Nun ja... dieses hübsche Häuschen konnten wir uns heute nur von außen anschauen. Ohne Restaurantbesuch oder Zimmerkarte für das Hotel war an dieser Schranke kein Durchkommen. Wir wollten eigentlich eh in die Stadt und mit dem Boot eine kleine Tour machen, also halb so wild. Sowieso ging an diesem Tag alles sehr sehr schnell. Wir waren auf dem Markt, am Burj und auf dem Boot in weniger als 2 Stunden. Das muss man erst mal schaffen!

Meine Familie war von den anhaltenden 40 Grad + leider deutlich weniger angetan als ich, weswegen wir uns meist im Schatten aufhielten und auch später in der Stadt mehr drinnen als draußen waren.

Burj Khalifa

Das wohl bekannteste Bauwerk der Stadt bekamen wir leider nur bei Nacht von Nahem zu Gesicht. Mit 800m ist der Burj Khalifa das höchste Gebäude der Erde. Wenngleich ich auch gern tagsüber von oben auf Dubai geschaut hätte, so war doch auch der Blick bei Nacht ein Erlebnis für sich.



Es ging nun also langsam dem Ende entgegen, zumindest für Dubai. Hier waren ja lediglich 3 Tage für intensives Sightseeing geplant, bevor der Urlaub am Strand von Ras al Irgendwas begann. Ernsthaft, ich kann mir die Namen hier alle nicht merken...


Jedenfalls besuchten wir noch einen alten Goldmarkt und nahmen an der Stadtführung teil, die wie alles andere auch vom Reiseveranstalter völlig verplant wurde. Solltet ihr jemals Urlaub machen, die mehrere Organisationspunkte beinhaltet... verzichtet auf Sonnenklar. Hier hat wirklich gar nichts funktioniert, angefangen bei der Zimmerbelegung bis hin zum Buchen von Ausflügen, die auf Tage gebucht wurden, an denen wir gar nicht mehr da waren, oder auch Transfers, die in die völlig falsche Richtung gehen sollten. Ohne meine Fachkenntnisse und einigermaßen passables Englisch, womit man in Dubai übrigens auch nur bedingt weiter kommt, wären wir verloren gewesen.

Nach 3 Tagen intensivem Dubai-Sightseeing waren wir wohl bei immer noch konstanten 40°C alle bereit für ein bisschen Sonne und Erholung. Im ca. 1 Stunde entfernten Ras al Khaimah (so hieß das Dorf) verbrachten wir die letzten 4 Urlaubstage im The Village at The Cove Rotana.